Arbeitsbereiche

  • Pflanzen­bau

    Vielseitiger Anbau mit einer guten Fruchtfolge für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, die Humusmehrung, optimale Stickstoffbindung und Stickstoffausnutzung, die Unkrautregulierung, die Vorbeugung gegen Krankheiten, die Abwehr gegen Schädlinge und die Nährstoffmobilisierung.

    Anbau von Winterweizen, Wintergerste, Triticale, Mais, Winterraps, Erbsen, Zuckerrüben, Feld Gras, Nutz Hanf und Winterzwischenfrüchten.

    Sowie der Anbau von Futter wie Anwelksilage, Maissilage und Weizenschrot für die Mutterkühe und Angusbullen des Unternehmens.

    Hauptsächlich produziert das Unternehmen Weizen in „E“ Qualität. Da in Sachsen relativ wenige Mühlen arbeiten, wird er zum Export, per Bahn oder LKW in die Häfen nach Rostock oder Hamburg gefahren. Sehr gute Qualität wird von Italienischen Mühlen gekauft.

    Die NM-Nerchau-Mutzschener Agrar und Service GmbH hat in den 90er Jahren mit Nutz Hanf geforscht. Zeitweise war das Unternehmen, der größte Hanfanbauer Sachsens.

    Aus dem Hanf wurden, Getränke wie Hanfapfelsaft, Hanfcola, Hanfbier und Hanfschnaps gebraut. Die Schäben gingen als Zusatz in den Lehmhausbau. Ein Bäckermeister im Raum Grimma backte Hanfbrot und Hanfbrötchen. Ein großer Teil des Hanfes ging die Medizinindustrie.

  • Angus­mast

    Für die Fleischerei Gretenkord aus Burgstädt, betreut die NM-Nerchau-Mutzschener Agrar und Service GmbH ca. 300 Burgstädter Angusrinder. Sie stammen aus artgerechter Mutterkuhhaltung. Die Milch der Mutterkühe ist ausschließlich zur Versorgung ihrer Kälber bestimmt, bevor sie sich nach sechs bis acht Monaten selbst versorgen können. Grasen können die Kühe auf naturbelassenen Weiden in Mutzschen und Umgebung.

    Natürliches Futter, viel Bewegung in freier Natur – von Frühjahr bis Herbst - sorgen für eine optimale Entwicklung der widerstandskräftigen Tiere. In den Wintermonaten stehen die Tiere in Mutzschen, im artgerechten Kuhstall.

    Die naturnahe Aufzucht sorgt für exzellente Fleischqualität. Das Fleisch vom Angusrind zählt zur absoluten Spitzenklasse unter den verschiedenen Rindfleischsorten. Es zeichnet sich durch seine Zartheit, Saftigkeit und seinen kräftigen aromatischen Geschmack aus.

    www.gretenkord.de

  • Mutter­kühe & natür­liches Grün­land

    Die NM-Nerchau-Mutzschener Agrar und Service GmbH bewirtschaftet rund 170 ha natürliches Grünland. Die etwa 150 Mutterkühe und deren Kälbchen grasen auf naturbelassenen, saftig grünen Weiden zwischen Nerchau und Mutzschen. Frische Luft, saftiges Futter, viel Bewegung in freier Natur – von Frühjahr bis Herbst - sorgen für eine optimale Entwicklung der Tiere. In den Wintermonaten leben die Tiere in Mutzschen, im artgerechten Rinderstall. Dreimal die Woche wird in den Liegehallen frisches Stroh eingestreut, Futter liegt immer im Trog und die gleiche Größe der Liegefläche im Stall befindet sich als immer verfügbarer Auslauf neben dem Gebäude.

  • Öko­log­ische Vor­rang­flächen

    Ein zentrales Element der Agrarreform ist das Greening.
    Im Rahmen des Greening sind Betriebe mit mehr als 15 ha Ackerfläche dazu verpflichtet, 5% ihrer Ackerfläche als ökologische Vorrangflächen vorzuhalten und entsprechend zu bewirtschaften.

    Hierfür gibt es mehrere Maßnahmen, die der Landwirt nutzen kann. Die NM-Nerchau-Mutzschener Agrar und Service GmbH nutz Stilllegungen von Ackerflächen, Zwischenfruchtanbau, Anbau von Leguminosen, Feldlerchenfenster und Blühflächen.

    Stilllegung: ist eine ökologisch sehr wichtige Maßnahme. Durch sie werden Rückzugsräume für Wild und Vögel geschaffen.

    Begrünung mit Zwischenfrüchten: trägt zur Bodenverbesserung und zum Bodenschutz bei. Auch stehen diese Bestände im Winter als Lebensraum für verschiedene Tiere, wie zum Beispiel den Feldhasen oder dem Rebhuhn zur Verfügung. Eine blühende Zwischenfrucht bietet im Spätsommer vielen Insekten Nahrung.

    Anbau von Leguminosen: trägt zur Lockerung der Fruchtfolge bei.

    Feldlerchenfenster: hier können Feldlerchen sicher landen und ungestörte Brutplätze finden.

    Blühflächen: (ein Gemisch aus Sonnenblumen, Weißer Senf, Buchweizen, Phazelie, Ölrettich, Klatschmohn, Alexandriner Klee, Perserklee und Sommersaatwicke) bieten nicht nur ein reichhaltiges Angebot an Nektar und Samen für Insekten und Vögel, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten zur Deckung für Feldhasen, Amphibien und andere Tiere.

  • Brache­streifen & -flächen

    Die stillgelegten Flächen bieten vielen Tieren einserseits ein offenes Bruthabitat und andererseits Schutz vor landwirtschaftlichen Arbeitsgängen wie Mahd und Ernte. Insbesondere bodenbrütende Feldvögel können hier ungestört brüten. Greifvögel nutzen die Flächen wiederum als Jagdhabitat.

  • Feld­lerchen­fenster

    Feldlerchen können hier sicher landen und ungestörte Brutplätze im dichten Getreide aufsuchen. Auch Feldhasen nutzen die etwa 20 m² großen Flächen als Rückzugsort.